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Warum ist Fast Food ein Problem? Ich mach doch Sport!

Fast Food einmal im Monat ist vielleicht kein Problem, wenn man sich ansonsten gesund und ausgewogen ernährt. Aber regelmäßiger Verzehr mehrmals pro Woche ist ein derber Angriff auf die Gesundheit.

Dabei geht es nicht vordergründig um die Kalorien.

Diese könnten – wenn auch mühsam – mit sportlicher Betätigung tatsächlich wieder verbraucht werden.

Ein klassisches Fast Food Menü mit Pommes, Burger und Cola zum Beispiel, hat im Schnitt ca. 1.000 kcal. Diese würden mit einer Stunde strammen Jogging fast vollständig wieder abtrainiert sein.

Das Problem sind mehr, die zum großen Teil gefährlichen Inhaltsstoffe.

Allen voran die Geschmacksverstärker und Konservierungsmittel.

Die gesättigten Fette aus dem „Fleisch“ gehören im Übrigen am allerwenigsten dazu, wie neueste Studien belegen.

Die Transfettsäuren aus der industriellen Fettverarbeitung wie sie im Frittierfett vorkommen sowie die isolierten Kohlenhydrate in Weißmehl, Zucker und Stärke, sind da wesentlich bedenklicher.

Beides kommt in den Zutaten und der Zubereitung reichlich zum Einsatz.

Während die Transfettsäuren sämtliche Cholesterinwerte nachteilig beeinflussen und für Fehlfunktionen in den Zellen und Entzündungen im Körper sorgen, sind die minderwertigen Kohlenhydrate die eigentlichen Dickmacher und verantwortlich für Diabeteserkrankungen*.

Letztere lassen zudem den Blutzuckerspiegel rasch ansteigen. Infolge dessen kommt es zu einer erhöhten Ausschüttung von Insulin im Körper, um diesen wieder zu senken. Das Ergebnis ist ein noch niedrigerer Blutzuckerspiegel als vor der Mahlzeit.

…mit unfreundlichen Grüßen vom Heißhunger.

Für gewöhnlich richtet sich das gesteigerte Verlangen dann auf noch mehr Fast Food oder ähnlich ungesundes Zeugs – und der Teufelskreis schließt sich. Auch eine weitere Stunde Jogging wird daran nichts ändern.

Wenn man sich schon zu sportlichen Aktivitäten motivieren kann, sollte man dann nicht erst recht auf eine gesunde Ernährung bestehen? Das würde doch die Leistungsfähigkeit und Gesundheit erst so richtig beflügeln.

Als Gegenmaßnahme für schlechte Essgewohnheiten ist Sport jedenfalls denkbar ungeeignet wie wir gerade festgestellt haben.

Eine wirklich gesunde Ernährung ist zunächst mal nur mit frischen und unverarbeiteten LEBENSmitteln möglich.

Verarbeitete NAHRUNGSmittel und Zucker sollten weitestgehend gemieden werden.

Und das ist sogar mit Fast Food machbar, wie Prof. Ingo Froböse in seinem Video sehr richtig feststellt…

Wenn du noch keine Idee davon hast, wie du aus gesunden Lebensmittel eine leckere Mahlzeit machen kannst, empfehle ich dir gern den Ernährungsplan von Benjamin Oltmann*. Dieser enthält über 100 Rezepte (inkl. vegetarischer Alternativen), hilfreiche Lebensmittel-Listen und jede Menge Tipps und Tricks.

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Bildquelle: Joenomias / Pixabay

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